Peter Kabel ist ein Pionier der deutschen Internetwirtschaft und ein ausgewiesener Experte für Künstliche Intelligenz und digitales Marketing. Als Unternehmer, Investor und Professor für Interaktions- und Servicedesign beschäftigt er sich seit den 1990er-Jahren intensiv mit der Schnittstelle von Mensch, Design und Technologie.
Bereits in der frühen Phase der Digitalisierung gründete er mehrere erfolgreiche Firmen in den Bereichen Medien, Technologie und Design – darunter die Agenturen Büro Hamburg (1991), Trendbüro (1993) sowie die Internet-Agentur Kabel New Media AG (1993). Mit letzterer gehörte Kabel zu den ersten deutschen Internet-Unternehmern und wurde für seine innovativen unternehmerischen Leistungen im Jahr 2001 als „Entrepreneur of the Year“ ausgezeichnet.
Zwischen 2004 und 2007 war Kabel Vorstandsmitglied der renommierten Werbeagentur Jung von Matt und trieb dort die digitale Transformation mit voran. Anschließend verlagerte er seinen Fokus stärker auf Investitionen und Beratung. Als Gründungspartner der Hamburger Venture-Capital-Gesellschaft Lakshmi unterstützt er über 30 digitale Start-ups in Europa, den USA und Indien und fördert mit der von ihm gegründeten AECAL GmbH zugleich den Austausch zwischen der indischen und europäischen Digitalwirtschaft.
Dieses breite Engagement unterstreicht sein Interesse an vielfältigen Bereichen des Marketings und der Technologie, von Markenstrategie über digitale Inhalte bis hin zu internationalen Unternehmensgründungen.
Heute ist Kabel Professor an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und setzt dort zahlreiche Innovationsinitiativen um, etwa in den Bereichen Design Thinking, Hackathons und Rapid Prototyping. In der Lehre wie in der Praxis gibt er sein umfangreiches Know-how in Interaction Design und Service Design weiter und fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Er gilt als vernetzt und fachkundig in nahezu allen Aspekten der digitalen Kommunikation – sein Themenspektrum reicht von digitaler Markenführung, Online-Marketing und Produktdesign bis zu Mobile Business, Start-up-Entwicklung und digitaler Transformation.
Als Vordenker im Bereich KI fokussiert sich Kabel aktuell besonders auf die kreativen Anwendungen von Künstlicher Intelligenz. Er hat die Plattform CogniWerk.ai ins Leben gerufen, die generative KI-Modelle für die Kreativbranche zugänglich macht. Zudem betreibt er Forschungsprojekte zu KI in kreativen Industrien und zu den Auswirkungen von Natural Language Processing und Sprachassistenz auf die Mensch-Maschine-Interaktion.
Auf Konferenzen und in Fachpublikationen teilt er seine Erkenntnisse als Keynote-Speaker und Autor. Dank seiner tiefen Expertise in seinen Spezialgebieten und zugleich seines weiten Blicks über zahlreiche Marketing- und Technologiefelder hinweg genießt er hohes Ansehen als Impulsgeber der digitalen Wirtschaft.
Arist von Harpe ist ein deutscher Medien- und Marketingexperte, der seit März 2020 als Verleger und Geschäftsführer die Hamburger Morgenpost (MOPO) leitet. Als studierter Wirtschaftsingenieur mit Stationen in Beratung, Technologie und Medien verfügt er über ein breites Erfahrungsspektrum und tiefgehende Fachkenntnisse in seinen Spezialgebieten.
Nach einigen Jahren als Berater bei der Boston Consulting Group wechselte von Harpe 2011 in die Digitalwirtschaft. Als Geschäftsführer der Social-Media-Plattform Facelift in Hamburg (2011–2017) baute er deren Geschäft aus und erwarb fundiertes Know-how in digitalen Marketing-Technologien.
Anschließend leitete er ab 2018 bei der XING-Mutter New Work SE die Marketing Solutions-Sparte, wo er innovative Werbe- und Content-Angebote für das Business-Netzwerk entwickelte. Damit bewies er sein breites Interesse und seine Detailkenntnis in verschiedensten Facetten des Marketings – von Social Media über digitale Werbung bis zu Community-Plattformen.
Im Frühjahr 2020 wagte von Harpe einen mutigen Schritt: Er verließ seinen Konzernjob, um als Unternehmer die Hamburger Morgenpost zu übernehmen. Er tat dies aus dem Wunsch, ein Geschäftsmodell zu finden, hinter dem er voll und ganz stehen kann. Dieser ungewöhnliche Schritt überraschte viele, doch von Harpe glaubte an das Potenzial der Zeitung und wollte den Fokus wieder auf starken Lokaljournalismus legen.
Kurz darauf stellte die COVID-19-Pandemie ihn auf die Probe: Er hielt den Redaktionsbetrieb auch im Lockdown auf Kurs, rüstete das Team für Home-Office aus und motivierte die Mitarbeitenden, trotz Krise engagiert weiterzuarbeiten.
Mit Weitblick initiierte von Harpe bei der MOPO eine umfassende Transformation. Er modernisierte die technische Infrastruktur; in Zusammenarbeit mit dem Partner Purple führte er ein neues Redaktionssystem ein und löste veraltete Systeme ab. Wenig später folgte die Einführung eines digitalen Bezahlangebots („MOPO+“), womit die Morgenpost als eines der letzten Regionalblätter einen eigenen Paid-Content-Bereich startete.
Auch das Anzeigengeschäft stellte er neu auf und entwickelte eine Plattform, über die selbst kleine lokale Firmen unkompliziert Digitalanzeigen buchen können. Als sich zeigte, dass die Sonntagsausgabe deutlich weniger Käufer fand, initiierte von Harpe eine umfangreichere Samstagsausgabe fürs ganze Wochenende – ein Konzept, das die Verkaufszahlen spürbar steigerte. Gleichzeitig baute er die Online-Reichweite aus und erweiterte das Themenspektrum um popkulturelle Inhalte, um neue Zielgruppen anzusprechen.
Von Harpes Werdegang zeigt eine seltene Kombination aus Detailwissen und strategischem Weitblick. Er scheut sich nicht, Projekte anzustoßen, und führt Innovationen mit Beharrlichkeit zum Erfolg. Sein Führungsstil – eine Mischung aus Idealismus und Realismus – brachte ihm den Rückhalt der Mitarbeiter und überzeugte auch den Vorbesitzer DuMont von seinem Zukunftskonzept für die MOPO. Mit seinem breiten Interessenprofil in Marketing und Medien sowie seiner tiefen Fachkenntnis setzt Arist von Harpe immer wieder neue Impulse und treibt deren Umsetzung konsequent voran.
Kai Hudetz ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und promovierte an der Universität zu Köln zum Doktor der Staatswissenschaft. Unmittelbar nach seiner Promotion zog es ihn in die Handelsforschung: Er wurde Abteilungsleiter am E-Commerce-Center (ECC) Köln und übernahm im August 2009 die Geschäftsführung des Instituts für Handelsforschung (IFH KÖLN).
Bereits 1999 hatte Hudetz die Gründung des ECC KÖLN mitinitiiert und gilt als E-Commerce-Experte der ersten Stunde. Seitdem hat er unzählige Unternehmen aus Handel und Industrie bei der kundenzentrierten Transformation ihrer Geschäftsmodelle beraten.
Hudetz ist Autor von über hundert Studien und zahlreichen Fachartikeln, in denen er sich mit aktuellen Fragen des Handels im digitalen Zeitalter auseinandersetzt. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten damit, wie der Handel und digitales Zeitalter zusammenfinden. So erschien unter seiner Federführung bereits 2002 die deutschlandweit erste Multichannel-Studie, die den heute bekannten „Research Online, Purchase Offline (ROPO)“-Effekt klar herausarbeitete.
Schon ein Jahr zuvor publizierte sein Team eine erste Untersuchung zu Online-Bezahlsystemen aus Händlersicht – eine Studienreihe, die bis heute fortgeführt wird, da sich das Thema Payment im E-Commerce rasant weiterentwickelt.
Hudetz befasst sich mit den vielfältigen Facetten des Marketings im Handel – von B2B- und B2C-Themen über Vertriebsstrategien und Customer Experience bis hin zu neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz. In seinem IFH-Podcast „HandelBar“ diskutiert Hudetz mit wechselnden Gästen genau solche Zukunftsthemen – etwa wie KI den Handel verändert oder welche neuen Geschäftsmodelle entstehen.
Er zeigt klare Kante in seinen Prognosen über den Handel der Zukunft und ermutigt Unternehmen, die Wünsche der Kunden im digitalen Zeitalter ernst zu nehmen. Jüngst warnte er beispielsweise vor den negativen Folgen der ultra-billigen Shopping-App Temu für Wettbewerber, Umwelt und Lieferanten, plädierte jedoch statt für ein Verbot für strengere Nachhaltigkeitsauflagen für solche Plattformen.
Als gefragter Speaker und Moderator auf Branchenevents sowie Gastdozent an Hochschulen teilt Hudetz sein Wissen regelmäßig mit einem breiten Publikum. Von 2013 bis 2016 brachte er seine Expertise zudem als Aufsichtsrat beim E-Commerce-Pionier Intershop ein und ist heute in verschiedenen Beiräten der Handelsbranche aktiv.
Viele von Hudetz’ Initiativen haben Branchenmaßstäbe gesetzt: 2005 rief er den ECC-Club ins Leben – ein exklusives Netzwerk, das von ursprünglich 12 Partnerunternehmen auf rund 360 Mitglieder anwuchs und heute den Austausch zu Trends und Best Practices im Handel fördert. Mit fundierter Detailkenntnis in seinen Spezialgebieten und zugleich einem weiten Blick für neue Entwicklungen im Marketing treibt Hudetz Projekte mit Tatkraft voran und führt sie erfolgreich zum Ziel.
Patrick Boos ist ein erfahrener Digital- und Handelsmanager und seit Januar 2022 CEO der Witt-Gruppe. In dieser Rolle und schon zuvor als CEO der Baur-Gruppe hat er mehrfach bewiesen, dass er mit Weitsicht und Fokus Projekte initiiert und zum Erfolg führt: So verantwortete er bei Baur das erfolgreichste Geschäftsjahr der Firmengeschichte und trieb dort die digitale Transformation sowie einen Kulturwandel konsequent voran.
Auch in der Witt-Gruppe, einem auf Mode für Kunden 50+ spezialisierten Handelsunternehmen des Otto-Konzerns, setzt Boos stark auf Digitalisierung, Markenstrategie und Omnichannel-Ansätze. Unter seiner Führung hat die Witt-Gruppe im Geschäftsjahr 2024/25 mit 1,257 Mrd. Euro Umsatz die Vorjahreserlöse um 5,1 % übertroffen und die Gewinnerwartungen ebenfalls übertroffen.
Das Online-Geschäft wuchs um 8 %. Boos betont die anhaltende Bedeutung des klassischen Katalogvertriebs, der nach wie vor einen erheblichen Teil des Umsatzes ausmacht, und investiert gezielt in die Verzahnung aller Verkaufskanäle. In den kommenden Jahren sollen deshalb hunderte Millionen Euro in moderne Systeme fließen, um die Integration der Kanäle weiter zu verbessern.
Boos verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Führungserfahrung in Technologie, Medien und E-Commerce. Früh in seiner Karriere gründete er das Internet-Startup Webmiles, ein Online-Bonusprogramm, das später von Bertelsmann übernommen wurde. Anschließend war er Geschäftsführer von eBay Deutschland und leitete dort das Marktplatzgeschäft.
Es folgten leitende Positionen in der Digitalwirtschaft, unter anderem als Chief Digital Officer beim Joint Venture von Axel Springer und Ringier, wo er die digitale Transformation vorantrieb. Zudem sammelte Boos Erfahrung als Investor und Mentor in der Startup-Szene – etwa als Venture Partner bei Hasso Plattner Ventures und als Mentor im Axel Springer Plug and Play Accelerator – was seinen Blick für innovative Marketingtrends schärfte.
Diese breite Aufstellung spiegelt sein Interesse an vielfältigen Aspekten des Marketings wider – von Kundenbindungsprogrammen und Marktplatzmodellen über Medien bis hin zum klassischen Versandhandel. Bei der Witt-Gruppe verbindet er dieses breite Marketingverständnis mit tiefer Detailkenntnis der Zielgruppe. So initiierte er eine umfassende Studie zur Lebenswelt der Generation 50plus und leitete daraus eine 360°-Marketingkampagne ab.
Die Ergebnisse zeigen, dass „Best Ager“ aktiv, experimentierfreudig und digital-affin sind, aber ebenso an Printmedien hängen – so dient vielen etwa der klassische Katalog bei einer Tasse Kaffee als Inspiration, bevor sie online bestellen. Boos nutzt solche Erkenntnisse, um passgenaue Strategien zu entwickeln. Er achtet z. B. auf optimale Passformen im Sortiment, um Retouren zu reduzieren, und weist darauf hin, dass ältere Kundinnen geringere Rücksendequoten haben.
Kollegen beschreiben Patrick Boos als bodenständigen Teamplayer und energischen Gestalter. Er versteht es, Bewährtes zu bewahren und zugleich Neuerungen voranzutreiben. Mit Beharrlichkeit und Augenmaß führt er die Witt-Gruppe durch den Wandel. Diese Kombination aus Fachwissen und breiter Marketing-Perspektive prägt seinen Führungsstil und hat in all seinen Stationen sichtbare Spuren hinterlassen.
Alexander Graf ist ein deutscher E-Commerce-Experte, Serienunternehmer und CEO des Softwareunternehmens Spryker. Er gilt als Visionär der Branche und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Handel. Wo immer es um die Digitalisierung des Handels geht, wird er als gefragter Fachmann und Podcast-Host wahrgenommen.
Als Mitgründer von Spryker treibt Graf seit 2014 die Entwicklung einer Commerce-Plattform voran, die internationalen Konzernen wie Toyota, Aldi oder Siemens Healthineers zu digitalen Vertriebslösungen und Umsatzsteigerungen verhilft.
Graf hat zahlreiche Unternehmen initiiert und mitaufgebaut. Unter anderem zählt er zu den Gründern der Digitalberatung Etribes und der Amazon-Marketing-Agentur Factor A – letztere entwickelte sich zur führenden Amazon-Agentur Europas. Auch an der Entstehung des Mode-Startups About You, dem ersten Unicorn in Hamburg, war er beteiligt. Insgesamt war Graf an rund zwei Dutzend Firmen im Digitalgeschäft beteiligt – sei es als Initiator, Gründer oder Investor.
Viele dieser Projekte haben nachhaltige Spuren hinterlassen: Die von ihm mitbegründeten Unternehmen beschäftigen heute in Summe über 1.500 Mitarbeiter, Spryker gilt als eines der fortschrittlichsten Commerce-Betriebssysteme am Markt und About You hat sich vom Konzernpilotprojekt zum milliardenschweren Handelsplayer entwickelt.
Seine tiefgehende Fachkenntnis in E-Commerce und digitaler Strategie teilt Alexander Graf als Autor, Referent und Podcaster. Er ist Co-Autor des „E-Commerce-Buchs“, eines Standardwerks der Branche, das an Hochschulen eingesetzt wird.
Mit seinem deutschsprachigen Blog und Podcast „Kassenzone“ – dem größten E-Commerce-Podcast im deutschsprachigen Raum mit rund 20.000 Hörer:innen – sowie dem internationalen „Commerce Talks“-Podcast erreicht er ein breites Publikum. Darin diskutiert er mit wechselnden Gästen vielfältige Themen von digitalen Geschäftsmodellen und Marktplatz-Strategien bis hin zu Marketing-Trends und neuen Technologien.
Aufgrund seiner Expertise wird Graf zudem häufig als Keynote-Speaker auf internationalen Branchenkonferenzen eingeladen. Seine unersättliche Neugier und klaren Meinungen haben die Debatten in der Digitalbranche dabei maßgeblich geprägt.
Zugleich zeigt Graf ein breites Interesse an sämtlichen Facetten von Marketing und Handel. In seinen Analysen beleuchtet er unterschiedlichste Branchen – von Automobilhandel über Medien bis zur Mode – und Aspekte wie Vertriebsprozesse, Plattform-Ökonomie, Datenintelligenz und Kundenerlebnisse.
Er gilt als pragmatischer Macher mit ausgeprägtem unternehmerischem Gespür, der Projekte entschlossen initiiert und vorantreibt. Sein Leitspruch „Innovate or die“ unterstreicht die Überzeugung, dass ständige Innovation und Lernbereitschaft für langfristigen Erfolg unerlässlich sind. Diese Haltung, gepaart mit einem exzellenten Netzwerk und tiefem Spezialwissen, hat es ihm ermöglicht, zahlreiche Unternehmen aufzubauen und zum Erfolg zu führen.
Kai Halter verkörpert den klassischen Aufstieg eines Praktikers zum strategischen Marketingexperten. Nach einer gewerblich-technischen Ausbildung und zweijähriger Berufspraxis entschied er sich auf dem zweiten Bildungsweg für ein Wirtschaftsingenieurstudium an der Fachhochschule Heilbronn, das er 1996 erfolgreich abschloss. Diese unkonventionelle Laufbahn prägte seine bodenständige und praxisorientierte Herangehensweise an komplexe Marketingherausforderungen.
Seit 1996 ist Halter bei ebm-papst Mulfingen tätig und durchlief dort eine bemerkenswerte Karriere vom Sachbearbeiter zum Marketingchef. Zunächst übernahm er 1997 die Position des Pressesprechers und verantwortete bis 2007 die gesamte Unternehmenskommunikation. 2007 wechselte er in den Bereich Internationales Vertriebsmarketing, bevor er 2012 als Hauptabteilungsleiter das globale Marketing übernahm. 2023 wurde er zum Vice President Marketing & Brand Management ernannt.
Halters zentrale Leistung liegt in der Transformation von ebm-papst zu einer emotionalen B2B-Marke. Unter dem Slogan „B2B brands wear shoes“ entwickelte er einen menschenzentrierten Ansatz, der technische Exzellenz mit emotionaler Ansprache verbindet. Bereits 2007 initiierte er gemeinsam mit den Magazinikern das Kundenmagazin „mag“, das als Feeling-Vermittler konzipiert wurde. Das Magazin erhielt 2018 zweimal Silber beim BCM-Award und gilt als wichtige Referenz für B2B-Content-Marketing.
Ein zentrales Projekt war die Implementierung des neuen Markenkerns „engineering a better life“. Halter orchestrierte einen umfassenden Change-by-Brand-Prozess mit über 200 Brand Ambassadors weltweit und entwickelte strukturierte KI-Workflows für automatisierte Content-Erstellung.
Über sein Unternehmen hinaus prägte Halter die deutsche B2B-Marketing-Landschaft. 2010 gehörte er zu den Gründungsvätern des Bundesverbands Industrie Kommunikation (bvik) und wurde 2012 zu dessen Vorstandsvorsitzendem gewählt. Unter seiner Führung entwickelte sich der bvik zu einem bedeutenden B2B-Marketing-Verband mit über 230 Mitgliedern. Der von ihm maßgeblich gestaltete Tag der Industriekommunikation (TIK) etablierte sich als zentrale Zukunftskonferenz für B2B-Marketing.
2016 wurde Halter zum Vorsitzenden des Messebeirats der Chillventa gewählt, der bedeutenden internationalen Fachmesse für Kälte-, Klima-, Lüftungs- und Wärmepumpentechnik mit über 32.000 Besuchern. Für seine Verdienste erhielt er 2014 den Industrie-Marketingpreis beim marconomy B2B Marketing Kongress.
Seine Verbundenheit zur Region demonstriert Halter durch kontinuierliches gesellschaftliches Engagement. Seit 2014 stattet ebm-papst unter seiner Verantwortung jährlich über 100 Meistermannschaften der Region mit Trikots aus. Die Aktion „Dress for Success“ unterstützt junge Talente – mittlerweile wurden rund 1.000 Trikotsätze verteilt.
Halters Expertise als gefragter Redner und Podcast-Gast unterstreicht seine Rolle als Meinungsführer im B2B-Marketing. Seine Vision einer menschlichen B2B-Kommunikation, die Technologie und Emotion verbindet, prägt eine neue Generation von Marketingverantwortlichen.
Gerda Söhngen, Managing Director / Geschäftsführerin, KEIL
Gerda Söhngen führt seit 2019 als Geschäftsführerin die KEIL Befestigungstechnik GmbH in dritter Generation und hat das Familienunternehmen grundlegend transformiert. Als Enkelin des Firmengründers Karl Eischeid, der 1963 die KEIL Werkzeugfabrik gründete und 1988 den revolutionären Hinterschnittanker entwickelte, trat sie zunächst mit 25 Jahren als Assistenz der Geschäftsleitung ein und verließ das Unternehmen nach zwei Jahren, bevor sie später an die Spitze zurückkehrte.
Nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau und einem BWL-Studium sowie der Qualifikation als staatlich geprüfte Betriebswirtin wagte Söhngen den Schritt in die Selbstständigkeit. Von 2017 bis 2019 führte sie als geschäftsführende Gesellschafterin die GImpuls GmbH, ein EMS-Fitnessstudio in Lindlar, und erwarb parallel umfangreiche Lizenzen als Group Fitness Trainerin, TRX Suspension Training Instructor und EMS-Trainerin. Diese Phase der Selbstständigkeit prägte ihre Führungsphilosophie und lehrte sie den Wert authentischer Führung.
2019 kehrte Söhngen mit der Bedingung zurück, einen externen Co-Geschäftsführer als Partner zu erhalten. Gemeinsam mit Christian Schmidt initiierte sie eine umfassende Kulturrevolution bei KEIL, führte die „KEILer-Mentalität“ ein und transformierte das traditionelle Familienunternehmen zu einem „Visible Champion“. Unter ihrer Führung entwickelte sich KEIL von einem produktgetriebenen Unternehmen zu einem kommunikations- und kundenorientierten Marktführer, der seine Hinterschnittanker-Technologie bei über 10.000 Bauprojekten weltweit einsetzte, darunter prestigeträchtige Referenzen wie die Christusstatue in Rio de Janeiro, das Museum of Liverpool und die Kölner Kranhäuser.
Christian Schmidt, CEO, KEIL
Christian Schmidt bringt als Co-Geschäftsführer der KEIL Befestigungstechnik GmbH seit Mai 2019 eine bemerkenswerte internationale Vertriebsexpertise mit. Der Diplom-Ingenieur für Bauingenieurwesen der Bergischen Universität Wuppertal verfügt über 25 Jahre Erfahrung im globalen Vertrieb und verantwortet bei KEIL die Märkte Nordamerika, Südamerika, Afrika, Asien und Ozeanien.
Schmidts Karriere begann 1998 als Sales Manager DACH bei AkzoNobel, wo er bis 2003 tätig war. Parallel führte er von 2006 bis 2018 die Conceptpoint GmbH als Geschäftsführer. Eine prägende Station war seine Zeit bei der niederländischen Colbond Holding B.V., wo er von 2003 bis 2012 als Manager Sales and Marketing für Europa und Asien fungierte und internationale Projektstrukturen aufbaute. Seine direkte Branchenerfahrung sammelte Schmidt als Vertriebsleiter bei der SFS intec GmbH, einem Schweizer Spezialisten für Befestigungslösungen, wo er von 2013 bis 2019 die Bereiche Fassade, Holz- und Stahlbau leitete.
Schmidt engagierte sich von 2018 bis 2023 als Vorstandsmitglied im Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden und etablierte sich als Keynote Speaker zu den Themen „Führung als Tandem“ und „Wandel im deutschen Mittelstand“. Gemeinsam mit Söhngen entwickelte er bei KEIL ein innovatives Tandem-Führungsmodell, das auf „rücksichtsloser Kommunikation“ basiert und Meinungsverschiedenheiten als Chance für bessere Entscheidungen nutzt. Unter ihrer gemeinsamen Führung wurde KEIL 2021 als „Marke des Jahrhunderts“ ausgezeichnet und positionierte sich als sichtbarer Marktführer für Hinterschnittanker-Technologie mit Projekten in über 60 Prozent aller weltweiten Fassadenprojekte.
Silke Lang, Director Marketing Mobile Solutions, Bosch Rexroth
Silke Lang studierte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Kempten und der Università di Bari und absolvierte zusätzlich ein Aufbaustudium zum Diplom-Fachwirt für elektronisches Marketing an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing in München. Ihre internationale Ausbildung legte den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere im B2B-Marketing komplexer, erklärungsbedürftiger Industrieprodukte.
Seit Juni 2006 ist Lang bei der Bosch Gruppe tätig und durchlief verschiedene Führungspositionen. Sie begann als Assistentin der Geschäftsführung Industriehydraulik, übernahm 2008 die Gruppenleitung Kommunikation und wurde 2010 zur Leiterin Marketing Europa Mitte ernannt, wo sie die strategische Planung und Umsetzung von Marketing- und Kommunikationskampagnen für Deutschland, Schweiz und Österreich verantwortete. Seit April 2018 leitet sie als Director Marketing Mobile Solutions das internationale Marketing der Business Unit mit weltweiter Koordination aller Marketingaktivitäten.
Lang zeichnet sich durch ihre Expertise in der Konzeption und Umsetzung von Multi-Channel-Kampagnen mit dem Ziel nachhaltiger Vertriebsunterstützung aus. Ihre strategische Denkweise und umsetzungsstarke Herangehensweise zeigten sich besonders bei der Konzeption der eigenen Messe „Mobile 2021″ für den Bereich Mobilhydraulik, die pandemiebedingt als hybrides Event am Standort Ulm erfolgreich durchgeführt wurde. Sie treibt aktiv die digitale Transformation im B2B-Marketing voran und beschäftigt sich intensiv mit Marketing Automation sowie KI-basierten Tools für Marktprognosen.
Parallel zu ihrer Unternehmenstätigkeit engagiert sich Lang seit Mai 2015 ehrenamtlich als Vorstandsmitglied im bvik (Bundesverband Industriekommunikation), dem größten B2B-Marketing-Verband der DACH-Region. In dieser Rolle gestaltet sie aktiv die Professionalisierung der B2B-Kommunikation mit und wurde mehrfach in ihrem Amt bestätigt. Sie tritt regelmäßig als Rednerin auf Fachkonferenzen auf, teilte ihre Expertise 2017 in einem vielbeachteten Interview über digitalen Vertrieb und hält 2025 einen Vortrag über KI-basierte predictive Tools beim Tag der Industriekommunikation.
Daniel Geßner, Director Global Sales Coordination & Operations, Bosch Rexroth
Daniel Geßner bekleidet seit Juli 2015 die Position des Director Global Sales Coordination & Operations bei Bosch Rexroth und bringt über zehn Jahre Führungserfahrung in dieser verantwortungsvollen Position mit. In seiner Rolle koordiniert er internationale Verkaufsaktivitäten und optimiert globale Vertriebsprozesse des Technologieunternehmens.
Neben seiner operativen Tätigkeit verfolgt Geßner wissenschaftliche Interessen im Bereich Energiepolitik und Wasserstofftechnologie. Er ist an der Graduate School of Law, Economics and Society der Universität Würzburg tätig und veröffentlichte 2024 eine Forschungsarbeit mit dem Titel „Rethinking renewable energy policies for hydrogen – How the intercept of electricity and hydrogen markets can be addressed“. Diese Publikation zeigt seine Expertise in zukunftsweisenden Energietechnologien und deren marktpolitische Rahmenbedingungen auf.
Geßner demonstriert seine Kompetenz in der Verbindung von Vertriebspraxis und strategischer Analyse durch verschiedene öffentliche Auftritte. Gemeinsam mit Silke Lang hält er 2025 einen Vortrag beim Tag der Industriekommunikation und war kürzlich Gast in einem Podcast-Interview, wo beide über den Einsatz von KI-Tools zur Anpassung von Vertriebspräsentationen und die Lösung von Marketing-Vertrieb-Konflikten sprachen. Seine langjährige Erfahrung in der globalen Verkaufskoordination macht ihn zu einem gefragten Experten für Fragen der internationalen Vertriebssteuerung in der Industrie.
Philipp Jaehnel ist ein Experte für datengesteuertes Marketing und leitet bei Flix als Director Marketing Intelligence die globale Marketing-Analyse und Budgetsteuerung. Bereits früh in seiner Karriere bewies er Eigeninitiative und Unternehmergeist: 2012 gründete er mit Lizzar eine eigene Musik-Streaming-Plattform, um Newcomer-Musiker ins Rampenlicht zu rücken. Diese Startup-Erfahrung – kombiniert mit Stationen im Marketing-Controlling – legte den Grundstein für sein breites Marketingverständnis. 2015 wechselte Jaehnel zu Flix und baute dort das Marketing-Intelligence-Team mit auf. Mit seinem Team entwickelt er datengetriebene Produkte, die das Marketing präziser steuer- und messbar machen, indem Kundenpräferenzen, Customer Lifetime Value oder Kündigungswahrscheinlichkeiten vorhergesagt werden, um personalisierte Ansprache und effizientes Kampagnen-Management zu ermöglichen.
Jaehnel verfügt über Spezialkenntnisse in Marketing Analytics und beweist dies durch zahlreiche Projekte und Erfolge. Unter seiner Führung hat Flix den Fokus von oberflächlichen Kennzahlen hin zu echten Geschäftsergebnissen gelenkt, indem alle Kanäle, Länder und Plattformen ganzheitlich auf ihren ROI hin ausgewertet werden. Er hat ein Marketing-Messmodell entwickelt, das klassische Attributionsmodelle mit ökonometrischem Media-Mix-Modelling für Offline-Kanäle kombiniert und durch konsequente Test-Experimente validiert wird. Sein pragmatischer Ansatz, Marketingmaßnahmen bewusst auszuschalten und die Auswirkungen zu beobachten, hat belastbare Daten über die tatsächliche Wirkung von Kampagnen geliefert.
Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf den Customer Lifetime Value (CLV) als strategischen Kompass. Seine Analysen zeigten, dass Kunden, die sowohl FlixBus- als auch FlixTrain-Angebote nutzen, einen deutlich höheren CLV aufweisen – ein Befund, der direkt in die Budgetplanung und Produktstrategie einfließt, getreu dem Prinzip, dass kein Kunde langfristig weniger einbringen darf, als seine Gewinnung kostet.
Über seine Kernaufgaben hinaus engagiert sich Philipp Jaehnel in vielen Facetten des Marketings und treibt Innovationen voran. Er interessiert sich nicht nur für Performance-Zahlen, sondern auch für kreative und technologische Trends: So initiierte er bei Flix den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für automatisierte Content-Erstellung und implementierte strukturierte KI-Workflows. Parallel treibt er die Demokratisierung von Daten voran und ermöglicht Teams im gesamten Unternehmen einen schnellen Zugriff auf Analysen. Jaehnel fördert eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Marketing, Datenanalyse und Technik, um Silodenken abzubauen und Daten-Know-how direkt in die Praxis umzusetzen. Er initiiert und leitet solche Projekte und prägt damit nachhaltig die Marketingorganisation von Flix.
Sein breites Interessenspektrum und seine Begeisterung für datengetriebenes Marketing teilt er zudem regelmäßig als Redner auf Fachkonferenzen und in Podcasts. Insgesamt zeichnet sich Philipp Jaehnel durch die seltene Kombination aus analytischer Tiefe und breiter Marketingperspektive aus – er vereint Spezialistentum und strategischen Weitblick und hat mit seinem Wirken deutliche Spuren in der Marketinglandschaft hinterlassen.
Matthias Wlaka ist seit Januar 2024 Mitglied der Geschäftsführung und Chief Technology Officer (CTO) der Bonprix Handelsgesellschaft mbH, einem international erfolgreichen Mode- und E-Commerce-Unternehmen der Otto Group. In dieser neu geschaffenen Rolle verantwortet er die zentral gebündelte Steuerung aller IT-Aktivitäten und treibt die digitalen Transformationsinitiativen der Marke Bonprix maßgeblich voran. Ziel ist es, technologische Silos aufzubrechen, die IT-Organisation effizienter zu machen und Bonprix im Schulterschluss mit den Fachbereichen zur „smarten Fashion Brand“ weiterzuentwickeln.
Wlaka verfügt über ein breites Fundament an IT- und Management-Erfahrung. Der ausgebildete Diplom-Informatiker startete seine Karriere bei der Unternehmensberatung Accenture und war dort zwölf Jahre – viele davon in internationalen Projektstrukturen – tätig. 2013 wechselte er zur Otto Group (OTTO), wo er in zehn Jahren zahlreiche wegweisende Digitalprojekte verantwortete.
Unter seiner Leitung wurde beispielsweise die Ablösung eines Legacy-HOST-Systems durch eine moderne CORE-Plattform erfolgreich umgesetzt und die technologische sowie prozessuale Basis für den Wandel von OTTO vom traditionellen Versandhändler zum Online-Marktplatz geschaffen. Als Mitglied der OTTO-Geschäftsleitung trieb Wlaka außerdem den Aufbau des konzerneigenen Payment-Dienstleisters „OTTO Payments“ maßgeblich voran. Damit hat er eindrucksvoll bewiesen, dass er hochkomplexe Technologie-Themen in Geschäftsmodelle einbetten und erfolgreiche Digitalisierungsprojekte initiieren kann.
Bei Bonprix setzt Wlaka nun seine Expertise ein, um IT und Business noch enger zu verzahnen. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit initiierte er eine umfassende Neuausrichtung der IT-Organisation. Unter dem Leitsatz „Customer Centricity is Queen“ bündelte er die IT-Expertisen und richtete sie konsequent entlang der Customer Journey aus, um ein nahtloses Shoppingerlebnis für die Kundschaft zu gewährleisten und zugleich die Effizienz der IT-Teams zu steigern.
Die IT von Bonprix wurde dazu in zwei Kernbereiche aufgeteilt: „Business IT“ – zuständig für die technologieübergreifende Produktentwicklung und die Aufnahme der Anforderungen aus den Fachbereichen – sowie „Technology & Operations“ für alle technischen Services und die Infrastruktur. Zur Umsetzung dieser Transformation holte Wlaka zwei erfahrene Branchenköpfe in sein Führungsteam: Rebecca Lay (Vice President Business IT) von Tchibo und Michael Malessa (Vice President Technology & Operations) von OTTO. Diese neue Aufstellung macht die IT zum strategischen Partner des Unternehmens und vereint starke Kundenorientierung, die enge Abstimmung der IT mit den Geschäftsprozessen sowie eine effiziente Synergienutzung als zentrale Erfolgsfaktoren.
Wlaka führt darüber hinaus moderne Arbeitsprozesse ein, um Innovation und Zusammenarbeit zu fördern. So etablierte er einen strukturierten 3-Monats-Priorisierungsprozess, der für mehr Transparenz, Fokus und Verbindlichkeit in der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Fachabteilungen und IT sorgt. Parallel treibt er die technische Modernisierung voran: Bonprix migriert unter seiner Führung schrittweise zahlreiche Länder- und Altsysteme auf den neuen ERP-Standard SAP S/4HANA und verlagert Frontend-Anwendungen in die AWS-Cloud.
Zugleich setzt Wlaka auf Data Analytics und Künstliche Intelligenz, um etwa Designprozesse für die eigenen Modekollektionen weiter zu digitalisieren und das Kundenerlebnis gezielt zu verbessern. Diese Kombination aus tiefgehendem Fachwissen in der IT und einem breiten Interesse an Customer-Experience- und Marketing-Trends zeichnet Wlaka aus. Immer wieder initiiert und leitet er bereichsübergreifende Projekte, die nachhaltige Veränderungen anstoßen und sowohl technologisch als auch strategisch deutliche Akzente setzen.