Conferencing am Küchentisch

Zoom Videokonferenzen gibt es bald auch auf Smart Displays. Aber auch das Telefon lebt noch. Wer anruft, spricht vielleicht bald mit der KI, die Amazon für Unternehmen bereitstellt. Wer ein Ticket kauft, tut dies bald nicht mehr bei Eventim, sondern bei Facebook. Denn deutsche Unternehmen haben es nicht so mit datengetriebenen Geschäften, sagt Fujitsu. Dafür aber die US-Polizei.

Zoom telefoniert über Alexa
Spätestens seit Corona die Mitarbeiter ins Homeoffice gedrängt hat, sind Videokonferenzen aus dem beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Plattform, die davon wohl am meisten profitiert, ist Zoom, die jetzt nicht nur eigene Hardware produziert, sondern auch für verschiedene Smart Display Geräte zur Verfügung stehen wird. Ab Ende des Jahres sollen Besitzer von Amazon Echo Show, Facebook Portal und Google Nest Hub Max von diesen Geräten aus Zoom nutzen können. Die smarte Kamera erlaubt es, bei Bewegungen im Sichtfeld zu bleiben und auch einem digitalen Meeting am Küchentisch steht nichts mehr im Weg. Weitere Funktionen sind das automatisierte Starten von Meetings, die im Kalender abgespeichert sind, ohne die Eingabe eines Passworts oder der ID und das Einwählen via Alexa.

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Amazon wird Callcenter
Amazon Web Services hat es sich zur Aufgabe gemacht, mithilfe von Machine Learning den Workflow von Callcentern zu verbessern. Genauer der Self-Service, die Live-Call-Analyse und die Callcenteragentenunterstützung sowie die Analyse des Gesprächs nach dem Anruf. Die Self-Service-Lösung soll, helfen Chatbots und interaktive Sprachdialogsysteme zu entwickeln, welche die häufigsten Anfragen beantworten kann und die komplexeren Aufgaben und Beschwerden an die Mitarbeiter weiterleitet. Während des Anrufs bietet Amazon Transcribe eine Echtzeit-Transkription und Amazon Comprehend analysiert die Schlüsselwörter und Emotionen des Anrufers. Und falls der Anrufer eine andere Sprache sprechen sollte, kein Problem, hier springt Amazon Translate dem Bearbeiter unterstützend zur Seite.

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Facebook wird Eventveranstalter
Kaum eine Branche wurde von der Corona-Pandemie stärker getroffen als die Eventbranche. Um den Verlust zumindest ein wenig aufzufangen, wurden viele Events in den digitalen Kosmos verschoben. Weil diese aber meistens kostenlos angeboten wurden, konnten Unternehmen nur wenig profitieren. Jetzt hat Facebook sich der Sache angenommen und ermöglicht es, Unternehmen digitale Events zu monetarisieren und, wie erste Testläufe zeigen, ist auch die Bereitschaft zu zahlen gegeben. In 20 Ländern, darunter auch Deutschland, sollen Unternehmen die Möglichkeit bekommen, ihre Events zu organisieren, von der Festlegung des Preises bis zur Durchführung soll alles zentral auf Facebook stattfinden. Für das erste Jahr will Facebook darauf verzichten Gebühren zu erheben, nur bei IOS-Nutzern müssen Unternehmen Abstriche machen, denn Apple will 30 Prozent des Ticketpreises einbehalten.

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Unternehmen nutzen Daten falsch
Eine Studie des japanischen IT-Anbieters Fujitsu zeigt, wie erfolgreich Unternehmen dabei sind, die Daten, die ihnen zur Verfügung stehen, auch richtig zu nutzen. Dafür wurden Unternehmen in vier Kategorien eingeteilt. Unter „Data-driven“-Unternehmen fallen diejenigen Unternehmen, die durch ihre Daten kontinuierlich neue Erkenntnisse gewinnen und diese proaktiv verwerten. „Data-empowered“-Unternehmen haben eine gute On-Demand-Verfügbarkeit von Daten und nutzen sie für zukunftsweisende Operationen. „Data-sustained“-Unternehmen zeichnen sich durch ein anständiges Niveau von Datenkompetenz aus, nutzen ihre Daten aber nicht optimal. Das Schlusslicht bilden die „Data-starved“-Unternehmen, welche eine chaotische Herangehensweise an den Umgang mit Daten haben. In Deutschland befinden sich die überwiegende Mehrheit der Unternehmen im Mittelfeld. Nur 5 Prozent zeichnen sich durch einen wirklich guten Umgang mit Daten aus. Immerhin nur 4 Prozent, fallen in die schlechteste Kategorie.

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Polizei kauft dubiose Daten
Im Gegensatz zu deutschen Unternehmen wissen die amerikanischen Sicherheitsbehörden den Wert von Daten zu schätzen. So hat der Secret Service ein Produkt namens Locate X von Babel Street gekauft und hier ist der Name Programm. Locate X ermöglicht es, dem Secret Service auf personenbezogene Standortdaten zuzugreifen, die von gewöhnlichen Apps aufgezeichnet und anschließend an Locate X zugesendet werden. Normalerweise wird ein Haftbefehl oder ein Gerichtsbeschluss benötigt, um auf die Standortdaten einer verdächtigten Person zuzugreifen. Durch den Kauf der Daten lässt sich dieser mühselige Vorgang jedoch umgehen, genau wie den Datenschutz.

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